Mein Leben und ich
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren




http://myblog.de/lony12

Gratis bloggen bei
myblog.de





Neues Jahr, neues Glück?

Obwohl man vielleicht meinen könnte, der letzte Beitrag sei so nah an Sylvester, als dass noch etwas Unerwartetes im Jahr 2013 passieren können, ist dem nicht so. Am 23. Dezember trennten sich mein Freund und ich - allerdings einvernehmlich, denn es hatte einfach nicht gepasst. Das ist okay. Nur das Weihnachtsfest als ersten Tag nach der Trennung fühlte sich etwas seltsam an. Dennoch war mein Urlaub von den Feiertagen bis zum 1. Januar diesen Jahres zwar anstrengend, aber sehr schön. Ich habe meine Freunde endlich mal wieder gesehen, da sie in den Semesterferien zu Hause waren. Am 2. Januar war ich dann das erste Mal mit meiner Kollegin alleine in der Praxis - ohne meine... wie nennt man das? Einführerin? Ihr wisst schon, was ich meine. Ich war furchtbar aufgeregt und hatte total wenig geschlafen. Aber im Endeffekt lief doch alles glatt. Und mittlerweile leiste ich mir auch keine größeren Schnitzer mehr. Zumindest was meine beruflichen Fähigkeiten anbelangt. Bei meiner Kollegin muss ich immer etwa mehr aufpassen, was ich sage. Denn sie versteht manchmal die Dinge im Kontext oder generell den Spaß nicht - zumindest glaube ich das immer und fahre dann immer mit furchtbar schrecklichen Gewissensbissen nach Hause. Kein schönes Gefühl! Ich hasse es, dass ich mir über solche Kleinigkeiten wie einen anderen Tonfall übermäßig viele Gedanken mache! Vielleicht habe ich ja auch nur missverstanden, dass die Person es gar nicht richtig verstanden hat... Ich weiß es nicht, aber ich habe auch keine Ahnung, was ich dagegen tun kann. Ich dreh dann immer nur am Rad und bin unendlich dankbar für meine Freunde, die in diesen Momenten versuchen, mir zu helfen und die Situation nicht schwarz zu sehen. Wie dem auch sei, so sieht es derzeit auf der Arbeit aus. Natürlich habe ich mich auch schon wieder fleißig für einen Studienplatz zum Sommersemester beworben, auch wenn ich nicht glaube, dass es klappt. Es ist immer wieder schön, irgendwo eine weitere Abzweigung sehen zu können, damit man nicht stur einem Pfad folgen muss, sondern durch die Bäume auch mal die Sonne blitzen sieht. Ja, ich sehe die ganze Situation gerne oftmals viel düsterer als sie eigentlich ist, aber hey, irgendwann wird es schon klappen! Noch etwas ist in diesem ersten Monat passiert: Ich habe mich das erste Mal seit über einem Jahr wieder mit meinem ersten Freund getroffen. Es tat wirklich gut damit mal in persona abschließen zu können. Wir schreiben jetzt auch wieder etwas mehr und offener und insgesamt tat es unserer Freundschaft wohl recht gut. Auch wenn ich mir zur Zeit nicht ganz sicher bin, ob meine Gefühle nicht wider meinen Willen ein Eigenleben entwickeln. >.<' Aber das werde ich wohl unterbinden können... Hoffe ich zumindest. Eine Fernbeziehung von 250km ist eben nicht so leicht und erst recht nicht, wenn der eine Partner den Charakter des anderen nicht vollständig zu schätzen weiß. Ich jedenfalls habe daraus gelernt. Im Übrigen war ich Mitte des Monats das erste Mal seit der Grundschule mal wieder bei meiner Therapeutin (wegen November), was sich allerdings als wenig hilfreich herausstellte, weil es mir natürlich geistig in dem Moment nicht so mies ging, wie letztes Jahr. Und richtig darstellen, wenn es einem gut geht, kann man das dann ja auch wieder nicht. Naja, sie meinte jedenfalls, dass sich hauptsächlich in Sachen Schuld bei sich selbst suchen nicht allzu viel geändert hat. Das merke ich. >.< Mist! Naja, vielleicht bessert es sich mit dem Alter. Das hoffe ich zumindest.. Jetzt erstmal die Woche rumkriegen und dann mal schauen, wie es so weitergeht...
28.1.14 22:30


Einige Zeit später...

...und ein paar verzweifelte Bewerbungen weiter, hatte ich immer noch keinen Job in der Hand. An dem Wochenende der wohl enttäuschendsten Woche diesen Jahres, ging es mir zumindest dadurch besser, dass wir Besuch von meinen Großeltern bekamen, die ich leider aufgrund der Entfernung viel zu selten sehe. Abgerundet wurde das ganze von einem wunderbaren Mann, mit dem ich seit dem 28. zusammen bin. Dementsprechend war es eine Absage, die man ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge hinnahm. Eine Woche später bin ich dann spontan mit meinen Eltern und meinem Bruder ans Meer nach Holland gefahren - einfach mal raus. Das brauchten wir alle. Abstand zu unserem Leben zu Hause, abschalten. Doch das alles änderte nichts an meiner Situation. Einerseits wollte ich nicht arbeiten, sondern lieber etwas ganz anderes probieren, doch was sollte ich schon tun? Meine Eltern hatten jedenfalls - verständlicherweise - keine Lust mir ein Jahr Praktika in irgendwelchen Betrieben zu finanzieren. Und für mich war klar: Wenn ich denn einen Job suche, dann musste ich jetzt verdammt schnell einen finden. Denn für weniger als zwei Jahre stellt einen erst recht niemand ein. Dementsprechend habe ich mich überall erkundigt, wo es nur ging, und habe schlussendlich zwischen zwei Stühlen gestanden: Nehme ich den Job in der Abrechnung mit verdammt viel Verantwortung, als Schwangerschaftsvertretung und mit Anlernen oder warte ich lieber auf eine Rückmeldung eines Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen, wo ich so gerne mal reingeschaut hätte? Im Endeffekt habe ich mich aber doch für das Erste entschieden. Abrechnung lerne ich im Studium nicht und ein wenig lernen mit Verantwortung umzugehen, schadet, glaube ich, niemandem! Also arbeite ich jetzt seit Mitte Oktober dort und habe mich ganz gut entschieden. Ich habe zumindest beides: einen netten Chef und liebe Kolleginnen. Das ist wirklich selten! Aber ich bin froh drum. Das macht die ganze Anlernerei gleich viel einfacher. Trotzdem ging es mir sporadisch, also vor allem im November, echt schlecht. Eigentlich schon seit Anfang September, wenn ich mich richtig entsinne, aber so heftig war es erst im Herbst. Und so schlimm kannte ich es bis dato wirklich noch nicht! Ich kam abends nach Hause und war einfach unendlich niedergeschlagen und.... leer. Einfach nur leer. Ich kann es nicht anders beschreiben. Es muss für Außenstehende total dämlich klingen, es ist ja auch schwer nachzuvollziehen. Doch in meinem Leben sind schon einige Sachen passiert, die mich dann in Verbindung mit der Ablehnung und dem Druck und Stress auf der Arbeit zu erdrücken schienen, mich schier betäubten und unfähig machten, in meinem Leben noch irgendeinen Sinn zu sehen. Dabei habe ich mir einst Dinge vorgenommen, die es noch zu tun gilt, damit mein Leben anderen etwas gebracht hat. Davor zu gehen wäre einfach nur undankbar und egoistisch. Danke in diesem Moment an meine Mutter, die mein Leben schon einmal gerettet hat! Okay, genug mit dem Rumgeheule. Jetzt geht es mir jedenfalls schon besser. Auf der Arbeit läuft es glatter, nur mit meinem Freund bin ich mir zur Zeit nicht unbedingt sicher... Aber auch das wird, denke ich, vergehen. Immerhin ist bald Weihnachten. Wie dem auch sei, ich versuche das Beste draus zu machen. Kommendes Wochenende werde ich erstmal meine langjährige Brieffreundin aus Frankreich in ihrem Auslandssemester hier besuchen. Ich habe sie seit 8 Jahren nicht mehr gesehen. Und meine Großeltern kommen auch am Freitag, dann sehe ich die auch vor Weihnachten nochmal. Darauf freue ich mich sehr. Also dann, mal sehen, was die Woche noch so für mich bereit hält....
9.12.13 22:12


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung